Regeln Ernaehrung

Ayurvedische Ernährungsregeln, eine Sammlung

  • Essen Sie in entspannter, ruhiger Atmosphäre. Eine ausgeglichene Stimmung fördert die Verdauung.
  • Vermeiden Sie stressige Gespräche oder negative Diskussionsthemen. Nach jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnissen wirken sich derartige „Schwingungen“ (Gedanken, Informationen, Emotionen) ungünstig auf den Energiegehalt und die Botschaft von Trägerstoffen wie Nahrung und Getränken aus …
  • Lesen Sie nicht während der Mahlzeiten. Und lassen Sie den Fernseher aus!
  • Kauen Sie bewusst und gründlich und nehmen Sie dabei die Nahrung wahr. Achten Sie auf den Zeitpunkt der Sättigung und essen Sie dann auf keinen Fall weiter.
  • Nehmen Sie Ihre Hauptmahlzeit mittags zu sich, weil Pitta dann am stärksten wirkt. Abends sollte eher leicht und vor allem tiereiweißreduziert gegessen werden, da der Organismus sonst Schlacken- und Giftstoffe entwickeln würde, die schwer wieder abzubauen sind.
  • Trinken Sie entweder vor oder nach dem Essen. Während des Essens höchstens kleine Schlückchen, aber bitte nicht literweise Wasser oder andere (vor allem kalte) Getränke. Werden Speisen und große Flüssigkeitsmengen gleichzeitig aufgenommen, kommt es zu einer Produktionsstörung und Verdünnung der Magen- und Verdauungssäfte. Eine ausreichende enzymatische Zerlegung der Nahrungsmittel und damit eine komplette Verdauung ist dann nicht mehr gewährleistet. Ama entsteht.
  • Wein und andere gehaltvolle Getränke sollten wie eine Speise „gekaut“ werden.

Christa G. Traczinski: Ayurveda – Entgiftung, Entschlackung, Nervenstärkung , Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, Reinbeck bei Hamburg 2003, S.57

  • Iß mäßig. Steh vom Tisch auf, wenn der Magen zu drei Vertel gefüllt ist. Überlade deinen Magen nicht.
  • Iß nur, wenn du tatsächlich hungrig bist. Mißtraue falschen Hungergefühlen.
  • Iß nichts zwischen den Mahlzeiten.
  • Iß gesunde Nahrung, in vernünftigen Mengen, zu festgelegten Zeiten.
  • Nimm keine zu heiße oder zu kalte Nahrung zu dir: das reizt den Magen und ruft Unverdaulichkeit hervor.
  • Iß nichts, was du nicht magst, aber iß nicht nur was du magst.
  • Reduziere gekochte Speisen auf ein Minimum.
  • Nimm nur vier bis fünf verschiedene Nahrungsmittel pro Mahlzeit zu dir. Verzichte auf zu vielfältige Kombinationen und Mischungen. Die Verdauungssäfte können verschiedenartige und komplexe Zusammensetzungen nur schwer verdauen.
  • Iß keine Konserven und ranzige Butter. Koche Reis und Gemüse am Dunst. Langes Kochen entzieht dem Gemüse Geschmack und Gehalt. Schütte das Kochwasser von Reis und Gemüse nicht weg; es enthält wertvolle Mineralien. Trinke es.
  • Iß nur zweimal täglich zu festgelegten Zeiten. Wärme Speisen niemals auf.
  • Nimm dann Nahrung zu dir, wenn du durch das rechte Nasenloch atmest.
  • Setz dich nach dem Essen für zehn Minuten in Vajrasana (Fersensitz), um die Verdauung zu erleichtern.
  • Iß schweigend.
  • Ändere deine Ernährungsgewohnheiten langsam und allmählich. Wenn ein Bestandteil der Ernährung dir nicht entspricht, reduziere seine Menge. Das wird dir mehr zusagen.
  • Unternimm nach den Mahlzeiten keine anstrengenden Tätigkeiten, weder physisch noch geistig. Ruhe eine halbe Stunde. Laufe nicht sofort zu einem Zug.
  • Vermeide spätabendliches Essen.
  • Iß nicht, wenn du zornig bist. Ruhe einen Augenblick, bis dein Geist die Ruhe wieder findet. Iß erst dann. Wenn man zornig ist, scheiden Drüsen Gifte aus, die ins Blut geschickt werden.
  • Nimm die Nahrung wie Medizin zu dir. Sei nicht naschhaft.
  • Faste einmal pro Woche. Durch Fasten werden Gifte ausgeschieden, der innere Mechanismus wiederhergestellt, und die Organe können sich erholen.
  • Wärend der Mahlzeiten und zu jeder Zeit denke daran, dass Gott in allen Nahrungsmitteln wohnt, in Früchten und im Gemüse. Er schenkt allen Nutzen. Bete zu ihm unmittelbar vor und nach dem Essen.

Swami Sivananda: Das Yoga Kochbuch, Yoga Vidya Verlag, 7. Auflage 2011 Horn-Bad Meinberg, S.10

Kommentar: Dieser Post dient als Information und stellt nicht meine subjektive Sichtweise dar!


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